Liebe Freunde,

ich werde häufig gefragt, warum ich nach 30 Jahren in die aktive Politik zurückkehre.

Die Antwort ist: es darf nicht mehr so weitergehen. Unsere Berufspolitiker fahren gerade unser Land an die Wand. Da kann ich nicht länger tatenlos zusehen.

Seit meinem 18. Lebensjahr lief, fuhr und flog ich immer wieder um die Welt. Ich bin mehrfach dem Tod, tiefster Not und Leid begegnet. Ich wurde beschimpft, verhaftet und beschossen. Auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Meine größten Feinde waren immer die Sofastrategen, die alles besser wussten, obwohl sie nichts wussten.

Ich habe mich jahrzehntelang mit Präsidenten, „Rebellen“ und Terroristen getroffen, und mit führenden Wissenschaftlern unseres Landes. Ich habe immer mit allen Seiten gesprochen. Ich wurde Zeuge von mehr als zehn grausamen Kriegen und berichtete darüber in mehreren Bestsellern. Es ging dabei nicht um mich. Es ging um meine, unsere Verantwortung für unser Land. Und für die Welt, in der wir leben.

Das Deutschland von heute wird weit unter Wert regiert. Das Deutschland von morgen wird deshalb den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen sein. Es sei denn wir denken endlich um. Wir brauchen eine gewaltfreie Kulturrevolution. Einen Aufstand der Anständigen gegen die Unanständigen. Wir müssen endlich alle Menschen so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. Das muss unsere Leitlinie werden.

Wir brauchen menschliche, ehrliche und unabhängige Politiker. Politiker, die zuerst dem Volk dienen und nicht sich selbst.

Euer JT

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Es geht um uns.

#teamtodenhoefer

#mutzurmenschlichkeit

Wer ist Jürgen Todenhöfer?

Bauarbeiter. Lehrbeauftragter. Richter. Politiker. Konzernvorstand. Publizist.

Er war Bauhilfsarbeiter und Vorstand eines internationalen Medienkonzerns. Er stand am Dozentenpult einer Uni und am Rednerpult des Bundestags. Er war Richter. Er lief, fuhr, flog mehrfach um die Welt. Er wurde Zeuge von 13 Kriegen und berichtete darüber in acht Bestsellern. Er begegnete Tod und tiefster Not. Wurde beschimpft und beschossen. Er gab nie auf. Von Resignation und Verbitterung bis heute keine Spur. Immer im Angriff. Auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Der Publizist Jürgen Todenhöfer gehört seit mehr als einem halben Jahrhundert zu den engagiertesten Kämpfern für Gerechtigkeit und Menschenrechte, gegen Unterdrückung, Krieg und Rassismus. Das hat ihm endlose Verleumdungen und Morddrohungen beschert. Doch leiser treten will er nicht. In diesem Jahr ist er 80 geworden. Kein Leben reicht für das, wonach er strebt. Immer voller Hoffnung. Immer in Bewegung. Immer bereit für das nächste große Abenteuer. Zum Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit. Notfalls gegen den Rest der Welt.

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Uns ist bewusst, dass wir einer Übermacht gegenüberstehen, die über unendlich mehr Geld und Einfluss verfügt. Wir fürchten diese Übermacht nicht. Von Gandhi wissen wir: Erst ignorieren sie uns, dann lachen sie uns aus, dann bekämpfen sie uns. Doch dann werden wir siegen.